Adulte Tiere sind in der Regel weniger anfällig für Stress als wie es bei Jungtieren der Fall ist, denn mit zunehmendem Alter sinkt beispielsweise auch die angeborene Angst vor Fressfeinden, daraus resultiert dann meist, dass man diese Tiere im Terrarium auch öfters sieht. Auch werden diese Tiere nicht mehr so intensiv auf ihre Umgebung reagieren wie Jungtiere. Versteckt sich ein Jungtier schon beim leisesten Geräusch, so wird dies ein adultes Tier nicht mehr unbedingt interessieren.
Doch auch hier kann es zu Futterverweigerung oder Häutungsproblemen kommen. Meist steht dies dann in direktem Zusammenhang mit dem Transport und der neuen Umgebung. Grundsätzlich sollte man ein neues Tier einige Tage in Ruhe lassen, damit es sich vom Transportstress erholen kann und in aller Ruhe das neue Terrarium erkunden kann.
Man sollte auch davon absehen das Tier gleich am ersten Tag zu füttern. Geben Sie dem Tier einige Tage Zeit. Es ist durchaus normal, wenn beispielsweise eine Schlange nach dem Einzug einige Tage - oder sogar 1-2 Wochen - das Futter verweigert. Auch bei Echsen kann es passieren, dass diese in der neuen Umgebung erst nach einigen Tagen wieder Futtertiere annehmen.
Auch bei adulten Tieren sollten die Haltungsbedingungen von vorn herein stimmen und das Terrarium sollte selbstverständlich schon einige Tage vor dem Einzug des neuen Tiers in Betrieb sein, damit z.B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit stimmen. Allerdings "verzeihen" adulte Tiere evtl. Unterschiede eher als Jungtiere und reagieren meist "gelassener" darauf. |