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Das Holzterrarium 
 
Grüni zeigt Flagge

Holzterrarien gibt es in allen gängigen Größen und mit ein wenig handwerklichem Geschick kann man sich aus Holz sein Terrarium sehr einfach selber Bauen.

Ein Vorteil von Holzterrarien ist, dass man evtl. Erweiterungen selber erledigen kann, denn Bohrungen sind hier einfacher vorzunehmen als wie bei Hinweis auf ein weiteres ThemaGlasterrarien.

 

Ab einer bestimmten Größe sind Holzterrarien meist billiger als Terrarien aus Glas. Je Größer ein Terrarium wird, desto größer wird auch der Preisunterschied.

Auch für den Selbstbau gilt, das sich dieser erst ab einer bestimmten Terrariengröße wirklich lohnt. Bei kleineren Terrarien spart man durch den Selbstbau meist nur ein paar Euro. Rechnet man hier noch den Zeitaufwand und die Fahrten zum Baumarkt und zum Glaser mit ein, relativiert sich das ganze sehr schnell. Bei größeren Terrarien oder bei Sonderanfertigungen wie beispielsweise Eckterrarien ist man beim Selbstbau aber wieder klar im Vorteil.

Ein weiterer Vorteil bei größeren Holzterrarien ist, dass man diese meist einfacher Stapeln kann als Terrarien aus Glas. Lassen sich kleine Glasbecken noch einfach übereinadner Stapeln, wird dies bei größeren Glasbecken, auch bedingt durch das Gewicht, schon schwieriger. Plant man also sich später einmal ein 2. oder 3. Terrarium anzuschaffen, sind Holzterrarien die bessere Wahl.

Terrarien aus Holz eigenen sich besonders für die Einrichtung von Wüstenterrarien. Zwar kann man durchaus auch Regenwaldterrarien aus Holz einrichten, hierbei ist dann aber der Aufwand und der Materialbedarf für die Isolierung und die Versiegelung weitaus größer.

Grundsätzlich sollten Holzterrarien vor dem Einzug des Tiers noch bearbeitet werden. Eine Grundversiegelung sollte - auch bei Wüstenterrarien - in jedem Fall aufgetragen werden um spätere Schäden am Holz zu Vermeiden. Dies gilt insbesondere für die Bodenplatte. Nicht selten verteilen die Tiere das Wasser aus dem Trink- und/oder Badebecken im Terrarium. Zwar fängt der Bodengrund einiges ab, es kommt aber meist immer Feuchtigkeit bis auf die Bodenplatte durch. Auch die benötigte Luftfeuchtigkeit und das regelmäßige Sprühen greifen unbehandeltes Holz sehr schnell an.

Ein Nachteil von Holzterrarien ist die Reinigung. Kann man ein Terrarium aus Glas recht einfach Auswischen wird dies bei Holz schon schwieriger. Ein weiterer Nachteil zeigt sich in Bezug auf die Feuchtigkeit. Hat man bei der Versiegelung nicht gründlich gearbeitet, zeigen sich sehr schnell Schäden am Holz. Solche Schäden müssen dann umgehend beseitigt werden, damit das Tier keinen Schaden nimmt.


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Thema erstellt: 08.07.2008
Bearbeitet: 08.07.2008

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