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Das Glasterrarium 
 
Tupinambis

Glasterrarien findet man oft bei Neueinsteigern. Die Terrarien sind schnell Eingerichtet und man muss sich nicht um die bei Hinweis auf ein weiteres ThemaHolzterrarien erforderliche Versiegelung kümmern.

Bedingt durch das Glas zeigen sich aber Nachteile in Bezug auf Erweiterungen. Auch bei der Wärmeisolierung haben Glasterrarien einen Nachteil, denn sie geben die Wärme natürlich schneller wieder ab.

 

Braucht die Tierart im Terrarium also viel Wärme, z.B. im Wüstenterrarium, muss man sich darauf einstellen das man entweder eine zusätzliche Wärmequelle wie beispielsweise einen weiteren Spot benötigt, oder aber das Glasterrarium isolieren muss.

Der schnellere Verlust der Wärme bringt aber auch Schwankungen bei der Lüftfeuchtigkeit mit sich. Zwar hilft ein weiterer Spot in Bezug auf die Wärme, dieser hat aber zur Folge das die Luftfeuchtigkeit wiederum schneller "verbrannt" wird. Man muss dann also einen Mittelweg zwischen zusätzlicher Wärmequelle und einer Isolierung finden.

Da der Selbstbau von Glasterrarien für den Laien meist nicht in Frage kommt, muss man also auf die im Handel verfügbaren Größen zurückgreifen. Glücklicher Weise gibt es eigentlich für jeden Bedarf das passende Glasterrarium. Allerdings schlägt der Preis sehr schnell ein großes Loch in die finanziellen Planungen. Je größer die Glasterrarien werden, desto teurer werden sie auch. Hier gilt es also die Preise zu vergleichen oder evtl. auf ein Terrarium aus anderen Materialien, wie z.B. aus Holz, auszuweichen, was insbesondere bei Sondergrößen von Vorteil ist.

Klar im Vorteil ist man bei einem Glasterrarium in Bezug auf die Sauberkeit. Die Reinigung von innen wie auch von außen ist problemlos möglich, was beispielsweise bei einem Befall mit Milben oder Würmern durchaus von Vorteil ist.

Glasterrarien haben mit Feuchtigkeit und/oder Nässe absolut kein Problem. Sie müssen nicht extra Versiegelt werden und sind daher problemlos als Feucht- und/oder Regenwaldterrarien einsetzbar.

Problematischer werden allerdings evtl. erforderliche Erweiterungen. Da es für den Laien nicht gerade einfach ist ein Loch in Glas zu Bohren, kann beispielsweise die Installation von weiterer Beleuchtung und/oder von evtl. benötigten Heizkabeln zu einem Problem werden. Hier muss man sich dann in Bezug auf die Verkabelung etwas einfallen lassen. Einige Hersteller bieten jedoch zu ihren Glasterrarien auch gleich die passenden Abdeckungen mit an. Bei diesen können dann Kabel oder Schläuche durch bereits vorgesehene Öffnungen verlegt werden. Allerdings haben diese Abdeckung wiederum ihren Preis. Man sollte daher vor dem Kauf genau Planen um zu Wissen, was man letztendlich wirklich benötigt und was nicht.

Ein weiterer Nachteil ist das doch recht hohe Gewicht bei größeren Glasterrarien. Alternativen hierzu wären Hinweis auf ein weiteres ThemaKunststoffterrarien oder Hinweis auf ein weiteres ThemaHolzterrarien. Hinzu kommt die Empfindlichkeit des Glases. Während einem Holz- oder Kunststoffterrarium ein Stoss meist nichts anhaben kann, hat so was bei einem Glasterrarium unter Umständen dann gleich einen Totalschaden zur Folge.


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Thema erstellt: 08.07.2008
Bearbeitet: 08.07.2008

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