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Glossar - Begriffe erklärt von A-Z 
 
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BegriffErklärung 
Sachkundenachweis
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Paragraph 2 des Tierschutzgesetzes verlangt, dass der Halter eines Tieres -über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen- muss.

Der Sachkundenachweis ist für den Privathalter in der Regel nicht zwingend vorgeschrieben (Ausnahme: z.B. Import schwieriger Terrarienpfleglinge), sondern eine freiwillige Leistung zum Nachweis der eigenen Kenntnisse. Als Privathalter oder Hobbyzüchter können Sie jedoch bei der Abgabe Ihrer Tiere die erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung des Käufers als Nachweis vorschreiben, um deren artgerechte Pflege sicherzustellen.

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saprophag
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Sich von totem organischen Material ernähren, z.B. von Kot, Aas oder Zellgewebe.

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Selen
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Selen ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Se und der Ordnungszahl 34.

Selen ist ein essentielles Spurenelement. Selen wirkt in höheren Konzentrationen jedoch stark toxisch, wobei die Spanne zwischen Konzentrationen, die Mangelerscheinungen hervorrufen und toxischen Konzentrationen sehr gering ist.

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semiadult
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Halbwüchsig. Bezeichnet ein Stadium zwischen juvenil und adult.

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semiarid
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Halbtrocken.

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Serin
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Serin (Abk. Ser oder S) ist eine proteinogene Aminosäure.

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sessil
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Sessile Tiere sind alle Tiere, die nicht die Fähigkeit besitzen, ihren Aufenthaltsort zu wechseln oder diese Fähigkeit im Laufe ihrer Entwicklung (Ontogenese) oder der Evolution (Phylogenese) verloren haben. Der Begriff sessil kommt vom lateinischen Wort sessilis und bedeutet festsitzend. Alle sessilen Tiere sind Wirbellose, sie sind praktisch ausschließlich aus dem Meer und limnischen Lebensräumen bekannt.

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SL
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Schwanzlänge. Länge vom Kloakenspalt bis zur Schwanzspitze.

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Sondierung
Sondieren
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Eine Technik zur Feststellung des Geschlechts durch Tiefenmessung der Hauttasche, in der die Fortpflanzungsorgane liegen.

Das Sondieren sollte nur von erfahrenen Personen durchgeführt werden. Schon kleinste Fehler können bis zum Tod des Tiers führen.

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Spermathek
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Die Spermathek ist das weibliche Geschlechtsorgan der Spinnen.

Die Spermathek dient zur Aufbewahrung des Spermas nach der Verpaarung. Sie kann ein- oder mehrteilig sein. Die Spermathek befindet sich im Körper, an der Seite des Abdomens. Man kann nach der Häutung dadurch das Geschlecht recht gut bestimmen.

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Spiderling
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Bezeichnet eine Babyspinne.

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Spinnwarzen
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Die Spinnwarzen befinden sich auf der Unterseite des des hinteren Abdomens.

Vogelspinnen haben vier Spinnwarzen, zwei größere, die gut Sichtbar sind und zwei kleinere, kürzere. Alle vier Spinnwarzen können unabhängig von einander bewegt werden. Die größeren Spinnwarzen zeigen zudem Gemütszustände der Tiere an, wie erhöhte Spannung, Ruhe, erhöhte Aufmerksamkeit und Nervosität.

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Spore
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Bezeichnet ein Entwicklungsstadium von ein- oder wenigzelligen Lebewesen wie Bakterien, Pilzen, Algen, Moosen oder Farnen. Sie dienen der Vermehrung, Verbreitung und Überdauerung. Viele Sporen sind sehr widerstandsfähig, sie können ihren kompletten Stoffwechsel einstellen. Dadurch verbrauchen sie weder Wasser, Nährstoffe noch Sauerstoff.

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stenochor
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Bezeichnung für geographisch eng verbreitete Arten. Das Gegenteil ist eurychor.

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Stenopotenz
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Beschreibt eine geringe Toleranz (oder geringe Anpassungsfähigkeit) an sich verändernde Umweltbedingungen.

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Stigma
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Stigma steht in der Zoologie für eine der vielen Öffnungen des Tracheensystems, durch die die Atemluft eintritt.

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Stomatitis
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Maulfäule bzw. Entzündung der Maulschleimhaut.

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subkutan
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Subkutan (von lat. sub = unter, cutis = Haut, Abk. s.c.) bedeutet unter der Haut oder unter die Haut verabreicht. Die subkutane Verabreichung von Medikamenten ist einfacher und schneller als die intravenöse. Allerdings ist die Resorption und Verteilung des Medikaments aus dem Unterhautgewebe langsamer als bei intravenöser und intramuskulärer Gabe.

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Substrat
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Bodenmaterial in einem Terrarium.

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Symbiose
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Zusammenleben von Lebewesen verschiedener Arten zum gegenseitigen Nutzen.

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