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Glossar - Begriffe erklärt von A-Z 
 
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BegriffErklärung 
Kalium
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Kalium ist ein essentieller Mineralstoff, der tägliche Bedarf des Menschen liegt bei ungefähr 2g. Kaliumreiche Lebensmittel sind u.a. Pilze, Bananen, Bohnen, Chilies, Käse, Spinat und Kartoffeln, in denen es mit rund 0,4g Kalium/100g Lebensmittel vorkommt.

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Kalzium
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Calcium (fachsprachlich) bzw. Kalzium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Ca und der Ordnungszahl 20.

Calcium gibt es nur in gebundener Form als Bestandteil von Mineralien wie z.B. Kalkstein (auch als Calcit, Kalkspat oder Marmor), Kreide und Gips. Außerdem ist es wesentlicher Bestandteil der Knochen.

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KL
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Diese Abkürzung steht für Körperlänge.

Gemessen wird vom Kopfanfang bis zur Schwanzspitze. Bei Spinnen wird vom Carapax bis zum Abdomen gemessen. Nicht mitgezählt werden die Chelizeren, Beine und Spinnwarzen.

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Kloake
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Die Öffnung, durch die Urin und Kot ausgeschieden werden und die gleichzeitig zu den Geschlechtsorganen führt.

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Kobalt
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Cobalt (fachsprachlich, standardsprachlich Kobalt) (von lateinisch cobaltum Kobold) ist ein chemisches Element mit dem Symbol Co und der Ordnungszahl 27.

Cobalt ist für die menschliche Ernährung ein essentielles Spurenelement als Bestandteil von Vitamin B12 (Cobalamin), welches beim gesunden Menschen von den Darmbakterien direkt aus Cobalt-Ionen gebildet werden kann. Die benötigte Cobaltmenge ist extrem gering, nur etwa 0,2 Mikrogramm pro Tag. Während kleine Überdosen von Co-Verbindungen für den Menschen nur wenig giftig sind, führen größere Überdosen (ab etwa 25–30 Milligramm pro Tag) zu Haut-, Lungen-, Magenerkrankungen, Leber-, Herz-, Nierenschäden und Krebsgeschwüren.

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Kokzidien
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Kokzidien (Coccidia) sind mikroskopisch kleine einzellige Parasiten. Sie sind ein Taxa der Sporentierchen bzw. Sporozoen (Apicomplexa oder Sporozoa). In der Regel leben Kokzidien intrazellulär parasitisch in höheren Tieren.

Kokzidien befallen vorwiegend den Magen-Darm-Trakt und vermehren sich in den Zellen der Darmschleimhaut zu Oxyuren, einem Madenwurm aus der Familie der Oxyurida (Enterobius vermicularis syn. Oxyuris vermicularis). Die Erkrankungen durch Kokzidien nennt man Kokzidiosen. Ein Befall zeigt sich meistens durch Durchfall und/oder durch Abmagerung des Tiers und kann unter Umständen - besonders bei Jungtieren - sogar zum Tode führen.

Befallene Tiere scheiden die Oxyuren zusammen mit dem Kot aus.

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Kommentkampf
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Ein Kampf zwischen zwei rivalisierenden Männchen (ggf. auch unter Weibchen oder Jungtieren) nach einem angeborenen artspezifischen Zeremoniell. Der Kampf dient der Revierverteidigung bzw. der Vertreibung von Fortpflanzungsrivalen und verläuft im Normalfall ohne ernsthafte Verletzungen.

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Kopf Rumpf Länge
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Länge des Tieres, gemessen von der Schnauze bis zum Kloakenspalt, ohne Schwanz.

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Kopulation
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Der Begriff Kopulation bezeichnet den Geschlechtsakt bei Menschen und Tieren.

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Kriechtiere
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Die Kriechtiere (Reptilia) oder Reptilien (lat.: reptilis - kriechend) bilden eine Klasse der Wirbeltiere.

Reptilien besitzen einen Schwanz, Hornschuppen-Haut und vier Beine, welche allerdings bei Schlangen und einigen Echsen zurückgebildet sind. Kriechtiere atmen durch Lungen. Sie legen Eier oder gebären lebende Junge und entwickeln sich, im Gegensatz zu den Amphibien direkt, also ohne Larvenstadium. Es sind ektotherme und wechselwarme Tiere, die ihre Körpertemperatur soweit wie möglich durch ihr Verhalten regulieren.

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KRL
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Die Kopf-Rumpf Länge. Länge des Tieres, gemessen von der Schnauze bis zum Kloakenspalt, ohne Schwanz.

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Kryptobiose
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Unter Kryptobiose (griechisch kryptos = verborgen und bios = Leben) versteht man einen Zustand von Organismen, bei dem die Stoffwechselvorgänge extrem reduziert sind. Der Begriff wurde 1959 von Keilin geprägt. Kryptobiose kommt insbesondere bei Bärtierchen (Tardigrada), Fadenwürmern (Nematoda) und Rädertierchen vor. Insbesondere bei Tardigraden führte die Entdeckung der Kryptobiose im 19. Jahrhundert zu ausgeprägten Diskussionen über das Wesen des Lebendigen.

Man unterscheidet mehrere Formen von Kryptobiose:

- Anhydrobiose, Bildung von Dauerstadien durch Austrocknung
- Osmobiose, ausgelöst durch erhöhten osmotischen Druck
- Anoxybiose, ausgelöst durch niedrigen Sauerstoff-Gehalt der Umgebung
- Kryobiose, ausgelöst durch niedrige Temperaturen.

Durch Kryptobiose sind Lebewesen in der Lage, ungünstige Lebensbedingungen für einige Zeit (z.B. bei anhydrobiotischen Bärtierchen mehr als ein Jahrzehnt) zu überdauern. Bärtierchen können in diesem Zustand auch extrem niedrige Temperaturen (unter 30 K / -243.15° C), Radioaktivität und erhöhte Temperaturen (über 350 K / 77° C) aushalten. Der Sauerstoffverbrauch reduziert sich auf kaum noch messbare Werte.

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Kulturflüchter
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Unter Kulturflüchter oder Hemerophobe versteht man in der Zoologie Tierarten, die die Nähe des Menschen meiden. Bei zunehmender Besiedelung und anthropogener Veränderung der Landschaft geben sie diese Lebensräume auf und verschwinden.

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Kulturfolger
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Kulturfolger oder Hemerophile (griechisch hemeros = kultiviert, philos = Freund) sind Tiere oder Pflanzen, die aufgrund anthropogener landschaftverändernder Maßnahmen Vorteile erlangen und deshalb dem Menschen in seine Kulturlandschaft (Siedlungen, Behausungen) folgen.

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Kupfer
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Kupfer (lat. Cuprum) ist ein chemisches Element mit dem Symbol Cu und der Ordnungszahl 29.

Kupfer ist Bestandteil des blauen Hämocyanin, das bei vielen Weichtieren und Gliederfüßern als Blutfarbstoff dem Sauerstofftransport dient. Auch bei allen höheren Lebewesen ist Kupfer als Bestandteil vieler Enzyme ein lebensnotwendiges Spurenelement. Der tägliche Bedarf eines erwachsenen Menschen beträgt etwa 2 Milligramm.

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Kuticula
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Schreibweise: Cuticula

(lat. Häutchen) Bei Häutungstieren (Ecdysozoa) ist das die außen liegende Körperdecke. Sie gibt dem Körper Form und Stabilität. Bei Insekten und anderen Gliederfüßern ist die Cuticula durch Chitin (und teilweise Kalk) zu einem selbst tragenden Exoskelett verstärkt, das vor Austrocknung schützt und den Gliederfüßern ein Leben an Land ermöglicht. Bei den anderen Stämmen der Häutungstiere, z.B. Fadenwürmer und Bärtierchen wird die Cuticula durch den Innendruck der Coelomflüssigkeit zu einem Hydroskelett versteift.

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