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Glossar - Begriffe erklärt von A-Z 
 
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BegriffErklärung 
Habitat
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Der Begriff Habitat (Wohnort, Lebensraum, Neutrum, v. lat. habitare = wohnen) hat in unterschiedlichen Gebiete abweichende Bedeutungen.

Allgemein bezeichnet er eine Wohnstätte wie Haus oder Zelt oder auch Siedlung des Menschen (en:Human habitat). Auch ein Wohnstation auf einem anderen Himmelskörper im Weltraum wird Habitat genannt.

In der Biologie ist ein Habitat ein charakteristischer Wohn- oder Standort, den eine Art besiedelt. Der Begriff geht hier auf den Naturforscher Carl von Linné zurück und wird im deutschen Sprachraum in erster Linie autökologisch verstanden. Ein Habitat kann dabei durchaus aus mehreren Biotopen bestehen, während ein Biotop mehrere Habitate bereitstellen kann.

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heliophil
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Die Sonne liebend, sich gerne in der Sonne aufhaltend.

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heliotherm
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Beschreibt die Abhängigkeit von der Sonnenwärme.

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Hemerophile
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Hemerophile (griechisch hemeros = kultiviert, philos = Freund) oder Kulturfolger sind Tiere oder Pflanzen, die aufgrund anthropogener landschaftverändernder Maßnahmen Vorteile erlangen und deshalb dem Menschen in seine Kulturlandschaft (Siedlungen, Behausungen) folgen.

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Hemerophobe
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Unter Hemerophobe oder Kulturflüchter versteht man in der Zoologie Tierarten, die die Nähe des Menschen meiden. Bei zunehmender Besiedelung und anthropogener Veränderung der Landschaft geben sie diese Lebensräume auf und verschwinden.

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Hemimetabola
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Insekten, die kein Puppenstadium kennen. Die Larve ähnelt bereits dem adulten Tier, wie z.B. bei den Heuschrecken oder Libellen.

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Hemipenis
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Kopulationsorgan der männlichen Schlangen und Echsen.

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herbivor
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Pflanzenfressend.

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Herpetofauna
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Die Gesamtheit aller Amphibien- und Reptilienarten eines Gebietes.

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Herpetologie
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Herpetologie (von griechisch herpeton = kriechendes Ding) ist ein Teilgebiet der Zoologie. Es ist die Lehre und Kunde von den Tierklassen der Amphibien (Lurche) und Reptilien (Kriechtiere). Dazu gehören die Erforschung ihres Körperbaues (Morphologie und Anatomie), ihrer Lebensvorgänge und Verhaltensweisen (Physiologie und Ethologie), ihres Entwicklungs- und Vererbungsmodus (Embryologie und Genetik), ihrer Stammesgeschichte, Verwandtschaftsbeziehungen und Klassifizierung (Paläontologie, Phylogenie und Taxonomie) und ihrer Verbreitung, Ausbreitungsgeschichte und Umweltbeziehungen (Faunistik, Zoogeographie und Ökologie). Eine Person, die sich mit der Herpetofauna wissenschaftlich befasst, ist ein Herpetologe.

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Hibernation
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Das Wort Hibernation bezeichnet in der Biologie die Überwinterung (Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre) verschiedener Tierarten.

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Histidin
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Histidin (Abk. His oder H) ist in seiner natürlichen L-Form eine semi-essentielle proteinogene Aminosäure.

Histidin erfüllt eine wichtige Aufgabe als Blutpuffer im Hämoglobin. Es ist auch Bestandteil mancher Medikamente und Vitaminpräparate.

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Holometabola
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Holometabole Insekten durchlaufen eine Metamorphose vom Ei über die Larve zur Puppe und dann zum erwachsenen Tier (Imago), wobei die Larve oft nicht die geringste physische Ähnlichkeit mit dem adulten Tier hat, wie z.B. bei Schmetterlingen und Käfern.

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Holotypus
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Holotypus beschreibt das einzelne Exemplar, das zur Beschreibung einer Art verwendet wurde. Weitere Exemplare, die dazu dienen die Stabilität bzw. Variation von Merkmalen zu dokumentieren, werden Paratypus genannt. Fundort (Terra typica), Aufbewahrungsort und Bezeichnung werden dokumentiert.

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homoiotherm
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Die Fähigkeit, die Körpertemperatur relativ konstant zu halten, unabhängig von der Außentemperatur.

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Hybride
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Mischling aus der Kreuzung zweier unterschiedlicher Arten oder Unterarten. Sie sind in der Regel nicht fortpflanzungsfähig. Synonym: Bastard (Bastard kommt aus dem Altfranzösischen, Hybride aus dem lateinischen.)

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Hygrometer
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Ein Instrument oder Gerät zur Messung der Luftfeuchtigkeit.

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hygrophil
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Feuchtigkeitsliebend.

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hypergäisch
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Hypergäisch nistende Arten legen ihre Nester über der Erdoberfläche an, z.B. unter Moospolstern, in Baum- oder Mauerlöchern. Das Gegenteil ist endogäisch.

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Häutung
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Die Häutung ist ein hormonell gesteuerter Vorgang in der Entwicklung von Gliederfüßern und Reptilien. Da sich die Außenhülle der Tiere während des Wachstums nicht kontinuierlich anpassen kann, muss die alte Hülle in bestimmten Zeitabständen abgestoßen werden. Darunter hat sich bereits die neue und größere Hülle entwickelt.

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