| Begriff | Erklärung |
|
Abdomen Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Mit dem Begriff Abdomen wird in der Anatomie der Bauchraum (mit Magen, Darm, Leber, Milz und dem Kopf der Bauchspeicheldrüse) bezeichnet, bei Schlangen die gesamte Bauchfläche. In der Zoologie wird der Hinterleib eines Gliederfüßers als Abdomen bezeichnet. |  |
Abundanz Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Der aus dem lateinischen abundantia (Überfluss, Reichtum) abgeleitete Begriff beschreibt das häufige Vorkommen im Sinne der Populationsdichte. |  |
adult Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Erwachsen, geschlechtsreif. Das Gegenteil ist juvenil. |  |
Agamogonie Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | ungeschlechtliche bzw. vegetative Vermehrung. Das Gegenteil von Gamogonie. |  |
Aggregation Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Ansammlung von Tieren, die nicht sozial bedingt, sondern durch die gleichzeitige Nutzung desselben Ortes zustande kommt, z.B. Futter- oder Trinkplatz, Schlaf-, Überwinterungs- oder Versteckplatz. |  |
Akinese Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Totstellen als Bestandteil des passiven Abwehrverhaltens. Einige Schlangenarten z.B. drehen sich bei Gefahr auf den Rücken und sondern zusätzlich ein nach Verwesung riechendes Sekret ab. Dadurch soll dem Gegner vorgetäuscht werden, das es sich nicht um ein Beutetier sondern um ein verwesendes totes Tier handelt. |  |
Akklimation Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Eingewöhnung oder Anpassung an eine neue Umgebung |  |
Alanin Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Alanin, abgekürzt Ala oder A, ist eine Aminosäure, die in Form des α-Alanins chiral ist, also in zwei spiegelbildlichen Formen auftritt, wobei das L-Alanin eine proteinogene Aminosäure ist, die nach IUPAC auch als (S)-2-Aminopropansäure bezeichnet wird. Das D-Alanin findet man als Baustein des Mureins, das die Grundsubstanz der Bakterienzellwände ist.
L-Alanin wird auch als Grundtyp der proteinogenen Aminosäuren bezeichnet, da alle, außer Glycin, das L-Alanin-Grundgerüst enthalten. |  |
Allergene Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Allergene sind überwiegend Eiweißstoffe (Proteine). Wenn sie in den Körper gelangen, z.B. durch Einatmen, Hautkontakt oder Injektion (z.B. Insektenstich) kann das zu allergischen Reaktionen führen. Als typische Auslöser sind Pollen, Hausstaub, Nahrungsmittel, Tierhaare und Medikamente bekannt. |  |
allochthon Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Der aus dem griechischen allos (fremd) und chthon (Erde) zusammengesetzte Begriff bedeutet soviel wie ortsfremd, ausländisch, zugewandert. Allochthone Arten sind gebietsfremde Arten, die direkt verbreitet (bewusst) indirekt (unbeabsichtigt) eingeschleppt wurden oder die sich erst durch die Kulturtätigkeit des Menschen neue Lebensräume erschlossen haben. Das Gegenteil von allochthon ist autochthon. |  |
Amniom Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Bezeichnet eine Fruchthülle. |  |
amniotische Eier Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Der Embryo wächst in einer Fruchthülle heran. Das Eidotter liefert die Nahrung. |  |
amphib Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Im Wasser und auf dem Land lebend. |  |
Amphibien Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Die Amphibien oder Lurche (Amphibia) bilden eine Klasse der Landwirbeltiere (Tetrapoda). Ihr Name setzt sich zusammen aus den griechischen Begriffen amphi = zweifach und bios = Leben und beschreibt so das Leben im Wasser und an Land.
Die Mehrzahl der Amphibien kennt zunächst ein Larvenstadium im Wasser um dann nach einer Metamorphose an Land zu leben. Die erwachsenen Tiere halten sich häufig an Land und im Wasser auf, zumindest aber suchen sie die Nähe zum Wasser.
Amphibien sind häufig nachtaktiv. So schützen sie sich vor Fressfeinden und gleichzeitig vor hohem Wasserverlust durch die Tageshitze.
Die ca. 6000 Arten strukturieren sich in 3 Ordnungen:
- Caudata oder Urodela (Schwanzlurche, mit Salamander und Molchen)
- Anura oder Salientia (Froschlurche, z. B. Frösche, Kröten und Unken)
- Gymnophiona oder Apoda (Schleichenlurche oder Blindwühlen) |  |
Amphigonia Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Weibchen, z.B. bei den Bartagamen, besitzen die Fähigkeit, den männlichen Samen über längere Zeiträume zu speichern und somit befruchtungsfähig zu halten. |  |
Analschild Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Als Analschild bezeichnet man die Schuppe über oder vor der Kloake |  |
Animalia Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Animalia ist die Bezeichnung für das Tierreich. |  |
Anorexie Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Bei Anorexie kommt es zum Verlust des Appetits bzw. des Verlangens nach Nahrung. Bei länger andauernder Anorexie lässt das Hungergefühl nach und es kommt zu schweren körperlichen Schäden. |  |
apod Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Fußlos. Bezeichnung für Arten ohne Extremitäten. |  |
aquatil Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Wasser bewohnend. |  |
arborial Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | In der Umgebung von Bäumen lebend. |  |
arborical Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Auf Bäumen lebend. |  |
arenicol Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Auf bzw. im Sand lebend. |  |
Arginin Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Arginin ist eine proteinogene Aminosäure. Für den Menschen ist sie semi- bzw. halb-essentiell. Diese Aminosäure hat den höchsten Masseanteil an Stickstoff von allen proteinogenen Aminosäuren.
Arginin ist ein Metabolit des Harnstoffzyklus, in dem der Ammoniak, der beim Abbau von Stickstoffverbindungen (z.B. Aminosäuren) entsteht, in Harnstoff umgewandelt wird. |  |
arid Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Trocken. |  |
Augenhügel Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Der Augenhügel befindet sich auf dem Kopfteil des Carapax. Die Augen werden meist unterschieden in Vordermittelaugen, Hintermittelaugen und Hinterseitenaugen. Die Augen der Vogelspinne können nur hell und dunkel unterscheiden. |  |
autochthon Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Einheimisch. Das Gegenteil von autochthon ist allochthon. |  |
Autotomie Suche bei Google.de Suche bei Wikipedia | Autotomie beschreibt die Fähigkeit, einen Körperteil an einer vorgebildeten Bruchstelle abzuwerfen. Meist wächst dieser Körperteil wieder nach, wie z.B. der Schwanz beim Leopardgecko. |  |